Die 3 Hauptgründe für einen Jobwechsel

Streckst Du ab und zu die Fühler nach einem neuen Job aus? Einfach nur so, um zu schauen, was es sonst noch Interessantes gäbe? Dann findest Du in diesem Artikel die Antworten darauf, ob die Zeit für einen Jobwechsel gekommen ist und Du die nächste Stufe Deiner Karriereleiter hochklettern solltest.

Eines gleich vorneweg: länger als 7 Jahre solltest Du nicht im gleichen Job bleiben. Damit schadest Du Dir nur selbst.

Mit jedem Jobwechsel lernst Du dazu

Wie lange bist Du schon bei Deinem Arbeitgeber? Sind es über 5 Jahre, dann solltest Du darüber nachdenken, einen Jobwechsel in Betracht zu ziehen. Experten sind sich einig, dass 3 bis 5 Jahre die ideale Dauer ist, in der Du in der gleichen Position verweilen solltest.

Diese Zeit brauchst Du nämlich, um neue Fähigkeiten zu erlernen, Dich mit der Branche vertraut zu machen und die Herausforderungen, die Dein Job mit sich bringt, zu meistern.

Nach ungefähr 2 Jahren steiler Lernkurve folgt eine Plateauphase, in der Du Zeit und Kraft für den Feinschliff und die Details Deiner Aufgaben findest. Du kannst Dich (noch) verbessern, eine Weiterbildung besuchen oder intern rotieren, weil Du so gut geworden bist, dass Du Deine Aufmerksamkeit nicht nur für die tägliche Arbeit mehr einsetzen musst.

Von aussen betrachtet erweckt eine längere Verweildauer im Job, also fünf bis zehn Jahre, den Eindruck der Stagnation. Das tut Deinem Lebenslauf nicht wirklich gut, wenn Du in dieser eher langen Zeit keine Entwicklung aufzeigen kannst.

Anders, wenn Du tatsächlich mit der Anzahl Arbeitsjahre immer mehr Verantwortung oder neue Aufgaben übernehmen konntest.

Aber wenn Du jahrelang die exakt selben Tätigkeiten ausgeführt hast ohne befördert oder mit mehr Verantwortung betraut worden zu sein, solltest Du Dir ernsthaft Gedanken dazu machen, woran das liegt.

Fehlt es an fachlichen Kenntnissen, Weiterbildungen oder am Mut, die Komfortzone zu verlassen, um die Karriereleiter weiter hochzuklettern?

Eine ungeschriebene Faustregel für den richtigen Zeitpunkt eines Jobwechsels lautet:

Im dritten Lebensjahrzehnt, also im Alter zwischen 20 und 29, sollte man mindestens zwei bis drei Jahre im gleichen Unternehmen bleiben.

 

Im vierten Lebensjahrzehnt mindestens vier Jahre und so weiter.

 

Wer mehr als acht Jahre in der gleichen Firma bleibt, könnte schnell als wenig flexibel gelten, weil er sich zu sehr auf die Abläufe dieses einen Arbeitgebers eingestellt hat.

Eine Schweizer Studie hat sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und wollte herausfinden, was Arbeitnehmer zu einem Jobwechsel bewegt. Rund 48% der Befragten gaben an, dass der Hauptgrundin der, ins Stocken geratenen Karriere, zu finden ist. Weitere 24% haben Unstimmigkeiten mit dem Chef oder innerhalb des Teams als Wechselgrund angegeben.

Was mich bedenklich stimmt ist, dass 40% der Befragten das Gefühl haben, unter ihrem Marktwert zu verdienen.

Die Frage nach beruflicher Erfüllung beschäftigt mich (auch aus persönlichen Gründen) schon eine ganze Weile. Was sind die Voraussetzungen dafür, dass man Freude an seinem Job empfindet?

Vor ein paar Monaten habe ich dazu eine Umfrage gestellt. 122 Personen gaben mir Einblicke in ihren Gemütszustand, was den aktuellen Job betrifft. Die Auswertungen der Umfrage bestätigten die Erkenntnisse der verschiedenen Studien, die ich zu diesem Thema analysiert habe.

Ganze 80% der Umfrageteilnehmer sind aktuell unzufrieden in ihrem Job und ziehen einen Stellenwechsel in Betracht.

Die Hauptgründe dafür sind fehlende Verantwortung und berufliche Perspektiven, zu wenig Lohn, eine schlechte Work-Life Balance und familienunfreundliche Unternehmen.

In diesem Artikel möchte ich auf die 3 Hauptgründe näher eingehen, vielleicht erkennst Du Dich selbst wieder? Dann weisst Du nämlich, dass es Zeit ist, Dir ernsthaft Gedanken über einen Jobwechsel zu machen.

Fehlende Weiterentwicklung

Wenn Du Dir vor Augen hältst, dass Du knapp einen Drittel Deines Lebens in Deinem Job verbringst, dann sollte Dich diese kostbare Lebenszeit auch erfüllen. Du möchtest gefördert, gefordert und angemessen dafür entlohnt werden.

Es ist ein natürliches Bedürfnis vom Menschen, vorwärtszukommen, zu wachsen und seinen Horizont zu erweitern. Das Bedürfnis der beruflichen Weiterentwicklung, sei es durch Übernahme von mehr Verantwortung, komplexeren Aufgaben oder einer Führungsfunktion, korreliert mit der Anzahl Berufsjahre, die Du bereits besitzt.

In der Regel wechselst Du Deine Stelle, weil Du etwas verbessern möchtest: Das Arbeitsklima, den Vorgesetzten, den Lohn oder die Arbeitsbedingungen.

Lebenslaufvorlage

Schnapp Dir Deinen Traumjob! 

Ignorierst Du Deine empfundenen Missstände für längere Zeit, läufst Du Gefahr, dem beruflichen Boreout (Langeweile) zu verfallen oder noch schlimmer, ein Burnout zu erleiden.

Was viele nicht wissen: Ein Burnout entsteht nicht zwangsläufig durch eine zu hohe Menge an Arbeit, sondern kann auch durch die seelische Dysbalance im Zusammenhang mit dem eigenen Job entstehen. Spätestens dann wirst Du erkennen, dass Du weiterzuziehen solltest.

Zu wenig Lohn

Auch wenn Du tatsächlich zu wenig verdienst, bringt es Dir nichts, den Kopf in den Sand zu stecken, die Faust im Sack zu machen und Dich pünktlich jeden 25. Des Monats darüber zu ärgern. Viel wirkungsvoller ist es diesen Frust, der immer auch Energie freisetzt, einzusetzen, um Dich unentbehrlich zu machen, sodass Du künftig automatisch mehr verdienst.

Leichter gesagt als getan magst Du vielleicht denken. Aber wenn Du Dich nicht nur als Arbeitnehmer, sondern auch als eigener Unternehmer wahrnimmst, wirst Du relativ schnell erkennen, was Du tun kannst, um Dein Unternehmen (Du selbst) auf dem Markt noch attraktiver zu gestalten.

Ich bezeichne diese Eigeninitiative der persönlichen Weiterentwicklung als Karriere-Kapital. Je mehr Du davon anhäufst, desto teurer kannst Du Dich verkaufen und desto mehr wirst Du zwangsläufig verdienen.

Es liegt also in Deiner Hand, Dinge zu tun, die das Konto Deines Karriere-Kapitals auffüllen.

 

Hier noch weitere Anzeichen, dass Du Dich schleunigst nach einer neuen Stelle umschauen solltest:

  • Du bist auf der Arbeit ständig abgelenkt
  • Du möchtest möglich früh Feierabend machen
  • Du empfindest Deinen Job als Last
  • Du erhältst kein wertschätzendes Feedback in Bezug auf Deine Leistungen, egal wie sehr Du Dich bemühst
  • Der Gedanke an Montagmorgen lässt Dich innerlich erschaudern
  • Du bist zum “Bald-ist-Wochenende-Zombie” mutiert

 

“Karriere machen” heisst nicht unbedingt höher, weiter und schneller, sondern bemisst sich unter anderem an Deiner Zufriedenheit, die Du bei der Ausübung Deines Jobs empfindest!

Chancen und Risiken eines Jobwechsels

Bevor Du jetzt gleich die Reissleine ziehst, weil Du Dich in ein paar (wunden) Punkten wiedererkannt hast, solltest Du zuerst herausfinden, welche Dinge Du verändern kannst, ohne gleich den Job künden zu müssen.

 

Beantworte für Dich folgende 4 Fragen:

1. Was für ein Typ Mensch ist mein Chef? Arbeite ich gerne für sie/ihn? Erhalte ich Wertschätzung und werde ich von ihr/ihm anerkannt? Beruhen unsere Probleme allein auf ihrer/seiner Persönlichkeit?

2. Kollegen und Kunden: Was denke ich über sie? Ärgere ich mich täglich über die gleichen Verhaltensweisen?

3. Tätigkeiten: Bin ich unter- oder überfordert? Erzähle ich andern gerne über meinen Job? Kann ich mich mit den Werten des Unternehmens und den Aufgaben meiner Stelle identifizieren?

4. Gehalt: Entspricht der monatliche Lohn meinem Einsatz? Wie lange brauche ich, mich von der Arbeit zu erholen?

Im Allgemeinen ist es die Angst, das Verlassen der Komfortzone, die Dich daran hindert eine neue Stelle zu suchen. Sie kann so stark sein, dass Du es vorziehst, Dein Leben (und damit Deine besten Jahre) damit zu verbringen, etwas zu tun was Dich nicht erfüllt und Dir keinen Spass macht.

Im Prinzip ist das eine Frage des Misstrauens Dir selbst und Deinen Fähigkeiten gegenüber. Du magst jetzt vielleicht einwenden, dass es nicht einfach ist einen neuen Job zu bekommen. Insbesondere, wenn Du bereits Ü45 bist.

Das Leben passiert Jetzt

Ich möchte Dir Mut machen und Dich anspornen, Dein Glück selbst in die Hand zu nehmen und aus dem sicheren Hafen Deines aktuellen Jobs heraus zu schauen, wie es um Deinen Marktwert steht. Bewirb Dich gezielt mit einem überzeugenden Bewerbungsdossier und finde heraus, wie der Arbeitsmarkt auf Dein Angebot reagiert.

Viele Berufstätige kümmern sich erst um ihre Bewerbungsunterlagen, wenn es eigentlich schon zu spät ist – die Kündigung ist reingeflattert und die Ungewissheit wie es weiter gehen soll, macht sich rasant bemerkbar.

Du willst das anders machen. Aus der Sicherheit einer Anstellung heraus Dich zu bewerben, hat einen ganz anderen Beigeschmack, als die Bewerbung nach einem Jobverlust.

Wenn es soweit ist und den Schritt wagst, empfehle ich Dir professionelle Hilfe von aussen zu holen. Lass Dich von jemandem unterstützen und beraten, der diesen Weg mit Dir gemeinsam geht.

Auch wenn Ratschläge in Sachen Bewerbung von Freunden und Familie wichtig sind, sind sie oft nicht objektiv und durch persönliche Erfahrungen und Erlebnisse des Ratgebenden geprägt, die vielleicht nicht auf Deine Situation zutreffen.

Fazit

Einen Arbeitsplatz, bei dem wirklich alles immer hundertprozentig rund läuft, gibt es nicht. Wenn Du aber nach Deiner persönlichen Auswertung ein deutliches Gefühl hast, dass fast gar nichts für Dich stimmt oder wesentliche Dinge langfristig zu kurz kommen, dann ist ein Jobwechsel angebracht.

Frage Dich aber zuerst:

Wer bin ich, was kann ich, wohin will ich und wie erreiche ich dieses Ziel!

Wir helfen Dir dabei.

Streckst Du ab und zu die Fühler nach einem neuen Job aus? Einfach nur so, um zu schauen, was es sonst noch Interessantes gäbe? Dann findest Du in diesem Artikel die Antworten darauf, ob die Zeit für einen Jobwechsel gekommen ist und Du die nächste Stufe Deiner Karriereleiter hochklettern solltest.

Eines gleich vorneweg: länger als 7 Jahre solltest Du nicht im gleichen Job bleiben. Damit schadest Du Dir nur selbst.

Mit jedem Jobwechsel lernst Du dazu

Wie lange bist Du schon bei Deinem Arbeitgeber? Sind es über 5 Jahre, dann solltest Du darüber nachdenken, einen Jobwechsel in Betracht zu ziehen. Experten sind sich einig, dass 3 bis 5 Jahre die ideale Dauer ist, in der Du in der gleichen Position verweilen solltest.

Diese Zeit brauchst Du nämlich, um neue Fähigkeiten zu erlernen, Dich mit der Branche vertraut zu machen und die Herausforderungen, die Dein Job mit sich bringt, zu meistern.

Nach ungefähr 2 Jahren steiler Lernkurve folgt eine Plateauphase, in der Du Zeit und Kraft für den Feinschliff und die Details Deiner Aufgaben findest. Du kannst Dich (noch) verbessern, eine Weiterbildung besuchen oder intern rotieren, weil Du so gut geworden bist, dass Du Deine Aufmerksamkeit nicht nur für die tägliche Arbeit mehr einsetzen musst.

Von aussen betrachtet erweckt eine längere Verweildauer im Job, also fünf bis zehn Jahre, den Eindruck der Stagnation. Das tut Deinem Lebenslauf nicht wirklich gut, wenn Du in dieser eher langen Zeit keine Entwicklung aufzeigen kannst.

Anders, wenn Du tatsächlich mit der Anzahl Arbeitsjahre immer mehr Verantwortung oder neue Aufgaben übernehmen konntest.

Aber wenn Du jahrelang die exakt selben Tätigkeiten ausgeführt hast ohne befördert oder mit mehr Verantwortung betraut worden zu sein, solltest Du Dir ernsthaft Gedanken dazu machen, woran das liegt.

Fehlt es an fachlichen Kenntnissen, Weiterbildungen oder am Mut, die Komfortzone zu verlassen, um die Karriereleiter weiter hochzuklettern?

Eine ungeschriebene Faustregel für den richtigen Zeitpunkt eines Jobwechsels lautet:

Im dritten Lebensjahrzehnt, also im Alter zwischen 20 und 29, sollte man mindestens zwei bis drei Jahre im gleichen Unternehmen bleiben.

 

Im vierten Lebensjahrzehnt mindestens vier Jahre und so weiter.

 

Wer mehr als acht Jahre in der gleichen Firma bleibt, könnte schnell als wenig flexibel gelten, weil er sich zu sehr auf die Abläufe dieses einen Arbeitgebers eingestellt hat.

Eine Schweizer Studie hat sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und wollte herausfinden, was Arbeitnehmer zu einem Jobwechsel bewegt. Rund 48% der Befragten gaben an, dass der Hauptgrund in der, ins Stocken geratenen Karriere, zu finden ist. Weitere 24% haben Unstimmigkeiten mit dem Chef oder innerhalb des Teams als Wechselgrund angegeben.

Was mich bedenklich stimmt ist, dass 40% der Befragten das Gefühl haben, unter ihrem Marktwert zu verdienen.

Die Frage nach beruflicher Erfüllung beschäftigt mich (auch aus persönlichen Gründen) schon eine ganze Weile. Was sind die Voraussetzungen dafür, dass man Freude an seinem Job empfindet?

Vor ein paar Monaten habe ich dazu eine Umfrage gestellt. 122 Personen gaben mir Einblicke in ihren Gemütszustand, was den aktuellen Job betrifft. Die Auswertungen der Umfrage bestätigten die Erkenntnisse der verschiedenen Studien, die ich zu diesem Thema analysiert habe.

Ganze 80% der Umfrageteilnehmer sind aktuell unzufrieden in ihrem Job und ziehen einen Stellenwechsel in Betracht.

Die Hauptgründe dafür sind fehlende Verantwortung und berufliche Perspektiven, zu wenig Lohn, eine schlechte Work-Life Balance und familienunfreundliche Unternehmen.

In diesem Artikel möchte ich auf die 3 Hauptgründe näher eingehen, vielleicht erkennst Du Dich selbst wieder? Dann weisst Du nämlich, dass es Zeit ist, Dir ernsthaft Gedanken über einen Jobwechsel zu machen.

Fehlende Weiterentwicklung

Wenn Du Dir vor Augen hältst, dass Du knapp einen Drittel Deines Lebens in Deinem Job verbringst, dann sollte Dich diese kostbare Lebenszeit auch erfüllen. Du möchtest gefördert, gefordert und angemessen dafür entlohnt werden.

Es ist ein natürliches Bedürfnis vom Menschen, vorwärtszukommen, zu wachsen und seinen Horizont zu erweitern. Das Bedürfnis der beruflichen Weiterentwicklung, sei es durch Übernahme von mehr Verantwortung, komplexeren Aufgaben oder einer Führungsfunktion, korreliert mit der Anzahl Berufsjahre, die Du bereits besitzt.

In der Regel wechselst Du Deine Stelle, weil Du etwas verbessern möchtest: Das Arbeitsklima, den Vorgesetzten, den Lohn oder die Arbeitsbedingungen.

Ignorierst Du Deine empfundenen Missstände für längere Zeit, läufst Du Gefahr, dem beruflichen Boreout (Langeweile) zu verfallen oder noch schlimmer, ein Burnout zu erleiden.

Was viele nicht wissen: Ein Burnout entsteht nicht zwangsläufig durch eine zu hohe Menge an Arbeit, sondern kann auch durch die seelische Dysbalance im Zusammenhang mit dem eigenen Job entstehen. Spätestens dann wirst Du erkennen, dass Du weiterzuziehen solltest.

Zu wenig Lohn

Auch wenn Du tatsächlich zu wenig verdienst, bringt es Dir nichts, den Kopf in den Sand zu stecken, die Faust im Sack zu machen und Dich pünktlich jeden 25. Des Monats darüber zu ärgern. Viel wirkungsvoller ist es diesen Frust, der immer auch Energie freisetzt, einzusetzen, um Dich unentbehrlich zu machen, sodass Du künftig automatisch mehr verdienst.

Leichter gesagt als getan magst Du vielleicht denken. Aber wenn Du Dich nicht nur als Arbeitnehmer, sondern auch als eigener Unternehmer wahrnimmst, wirst Du relativ schnell erkennen, was Du tun kannst, um Dein Unternehmen (Du selbst) auf dem Markt noch attraktiver zu gestalten.

Ich bezeichne diese Eigeninitiative der persönlichen Weiterentwicklung als Karriere-Kapital. Je mehr Du davon anhäufst, desto teurer kannst Du Dich verkaufen und desto mehr wirst Du zwangsläufig verdienen.

Es liegt also in Deiner Hand, Dinge zu tun, die das Konto Deines Karriere-Kapitals auffüllen.

 

Hier noch weitere Anzeichen, dass Du Dich schleunigst nach einer neuen Stelle umschauen solltest:

  • Du bist auf der Arbeit ständig abgelenkt
  • Du möchtest möglich früh Feierabend machen
  • Du empfindest Deinen Job als Last
  • Du erhältst kein wertschätzendes Feedback in Bezug auf Deine Leistungen, egal wie sehr Du Dich bemühst
  • Der Gedanke an Montagmorgen lässt Dich innerlich erschaudern
  • Du bist zum “Bald-ist-Wochenende-Zombie” mutiert

 

“Karriere machen” heisst nicht unbedingt höher, weiter und schneller, sondern bemisst sich unter anderem an Deiner Zufriedenheit, die Du bei der Ausübung Deines Jobs empfindest!

Chancen und Risiken eines Jobwechsels

Bevor Du jetzt gleich die Reissleine ziehst, weil Du Dich in ein paar (wunden) Punkten wiedererkannt hast solltest Du zuerst herausfinden, welche Dinge Du verändern kannst, ohne gleich den Job künden zu müssen.

 

Beantworte für Dich folgende 4 Fragen:

1. Was für ein Typ Mensch ist mein Chef? Arbeite ich gerne für sie/ihn? Erhalte ich Wertschätzung und werde ich von ihr/ihm anerkannt? Beruhen unsere Probleme allein auf ihrer/seiner Persönlichkeit?

2. Kollegen und Kunden: Was denke ich über sie? Ärgere ich mich täglich über die gleichen Verhaltensweisen?

3. Tätigkeiten: Bin ich unter- oder überfordert? Erzähle ich andern gerne über meinen Job? Kann ich mich mit den Werten des Unternehmens und den Aufgaben meiner Stelle identifizieren?

4. Gehalt: Entspricht der monatliche Lohn meinem Einsatz? Wie lange brauche ich, mich von der Arbeit zu erholen?

Das Leben passiert Jetzt

Ich möchte Dir Mut machen und Dich anspornen, Dein Glück selbst in die Hand zu nehmen und aus dem sicheren Hafen Deines aktuellen Jobs heraus zu schauen, wie es um Deinen Marktwert steht. Bewirb Dich gezielt mit einem überzeugenden Bewerbungsdossier und finde heraus, wie der Arbeitsmarkt auf Dein Angebot reagiert.

Viele Berufstätige kümmern sich erst um ihre Bewerbungsunterlagen, wenn es eigentlich schon zu spät ist – die Kündigung ist reingeflattert und die Ungewissheit wie es weiter gehen soll, macht sich rasant bemerkbar.

Du willst das anders machen. Aus der Sicherheit einer Anstellung heraus Dich zu bewerben, hat einen ganz anderen Beigeschmack, als die Bewerbung nach einem Jobverlust.

Wenn es soweit ist und den Schritt wagst, empfehle ich Dir professionelle Hilfe von aussen zu holen. Lass Dich von jemandem unterstützen und beraten, der diesen Weg mit Dir gemeinsam geht.

Auch wenn Ratschläge in Sachen Bewerbung von Freunden und Familie wichtig sind, sind sie oft nicht objektiv und durch persönliche Erfahrungen und Erlebnisse des Ratgebenden geprägt, die vielleicht nicht auf Deine Situation zutreffen.

Fazit

Einen Arbeitsplatz, bei dem wirklich alles immer hundertprozentig rund läuft, gibt es nicht. Wenn Du aber nach Deiner persönlichen Auswertung ein deutliches Gefühl hast, dass fast gar nichts für Dich stimmt oder wesentliche Dinge langfristig zu kurz kommen, dann ist ein Jobwechsel angebracht.

Frage Dich aber zuerst:

Wer bin ich, was kann ich, wohin will ich und wie erreiche ich dieses Ziel!

Wir helfen Dir dabei.

Selma Kuyas

Selma Kuyas

Job Coach & Bewerbungsexpertin

Ich bin Selma, Deine Bewerbungsexpertin und Mutmacherin – mit meiner Unterstützung landest Du sicher bei Deinem Karrieresprung!

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